Der Nationalpark Casentinesi-Wälder (36.848 ha, gegründet 1993) grenzt im Osten an den Mugello; das Naturreservat Sasso Fratino ist seit 2017 UNESCO-Welterbe. Der Bilancino-See (5 km²), 1996 angelegt, trägt seit 2004 die Blaue Flagge.
Das Landgut buchen →Der Nationalpark Casentinesi-Wälder, Monte Falterona und Campigna umfasst 36.848 Hektar in Toskana und Emilia-Romagna und wurde am 12. Juli 1993 per italienischem Dekret gegründet. Sein Kernstück, das Integralreservat Sasso Fratino (764 ha, gegründet 1959), steht seit dem 7. Juli 2017 auf der UNESCO-Welterbeliste innerhalb "Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas": es bewahrt eine durchgehende Walddecke mit über 500 Jahre alten Bäumen. Vom Landgut liegt die westliche Parkgrenze etwa 25 km entfernt.
Monte Falterona (1.654 m) markiert die Wasserscheide zwischen Tyrrhenischem und Adriatischem Meer. Der Arno entspringt an seiner Flanke an der Capo d'Arno (1.358 m). Der Kammwanderweg Falterona–Falco–Acquacheta passiert mehrere Panoramagipfel und den Acquacheta-Wasserfall, von Dante in Inferno XVI, 94–102 erwähnt.
Der Bilancino-See entstand 1996 durch Aufstauung der Sieve als Hochwasserschutz für den Arno. Er umfasst 5 km² und liegt in den Gemeinden Barberino di Mugello und San Piero a Sieve. Er trägt seit 2004 die FEE Blaue Flagge — eine seltene Auszeichnung für ein italienisches Binnengewässer — für Wasserqualität und Strandmanagement. Der 18 km Rundweg eignet sich zum Wandern, Radfahren und Reiten; der See ist auch Zwischenstopp für Zugvögel (Kormoran, Haubentaucher, Stockente).
Die Tierwelt des Mugello spiegelt den Klima- und Höhengradienten wider: Reh in den Vorbergen, Damhirsch in den Wäldern, Rothirsch im Park (mit September-Brunft), Wildschwein, Stachelschwein (jetzt stabil auch in der Höhe) und seltene Sichtungen von Wölfen, die aus der Romagna zurückkehren. Vom Landgut aus sind alle drei Gebiete — Park, Bilancino, Falterona — in weniger als einer Stunde mit dem Auto erreichbar.
Der Wald geht den Menschen voraus, die Wüste folgt ihnen.— François-René de Chateaubriand
Das Giotto-Zimmer blickt nach Osten zu Vespignano und Monte Giovi: derselbe Horizont, den der junge Schäfer sah, vor Florenz. Doppelzimmer, erste Etage, gemeinsames Bad.